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Roséweine - Le Rosé de Floridène

Bei meinem Bericht in Sommerhitze 2 habe ich den Rosé de Floridène als einen der besten Rosés beschrieben. Ich wurde dann gefragt, ob dies nur meine persönliche Meinung wäre. Nein, und das aus einem ganz einfachen Grund: Ich habe viel zu wenig Roséweine getrunken oder degustiert und auf meinen Geschmack alleine möchte ich mich für eine solche Aussage nicht verlassen. Ich habe den Rosé de Floridène auf dem Weingut Château Reynon von Denis und Florence Dubourdieux degustiert. Er hat mir sehr gut gefallen. Nachträglich habe ich folgendes gefunden:

Der berühmte Weinjournalist Anton Laurent hat auf seiner Home Page www.thewinepatriot.com eine Weindegustation mit 400 verschiedenen Roséweinen aus dem Jahr 2012 aus Frankreich durchgeführt. Der Rosé de Floridène wurde mit 94-95 Punkten als der beste Rosés aus dem Bordeaux ausgezeichnet. Mehr Punkte bekamen noch eine paar Rosés aus der Provence und aus dem Bandol. 

Bei einer zweiten Degustation aus den Besten der 400 wurden 5 Weine für eine Degustation zu Musik ausgewählt (Pour déguster en mélodie c’est ici.) Unter diesen 5 befindet sich auch der Rosé de Floridène.

Der Rosé hat sich in den letzten Jahren wie alle Weine qualitativ sehr entwickelt. Viele Weingüter produzieren heute einen Rosé. Speziell im Bordeaux ist die Produktion im Steigen. Auch Stephan Neidberg von Château Canon la Gaffelière hat für 2012 einen Rosé produziert. Ich persönlich bin kein grosser Rosé-Freund. Aber Rosé-Weine sind beliebt und gute Rosés werden nicht nur im Sommer getrunken. Daher habe ich auch immer meine Augen und Ohren nach einem richtig guten Rosé offen gehalten. Auch ist meine Suche noch nicht abgeschlossen. Ich möchte noch einen Rosé aus der Provence in mein Sortiment aufnehmen - wer suchet der findet.

Wie wird denn ein Rosé überhaupt produziert?
Dazu gibt es verschiedene Methoden von denen ich die zwei wichtigsten hier beschreiben möchte:

Bei der ersten Methode werden wie bei der Rotweinproduktion die roten Beeren in die Bottiche gebracht. Durch das Eigengewicht der Trauben fliesst der helle Saft aus den Beeren und die Beerenhäute (Maische) schwimmen oben auf. Die Länge des Maischekontaktes ist dann ausschlaggebend für die Farbe des Rosés. Je länger man wartet umso mehr roter Farbstoff wird aus den Häuten extrahiert. Zum richtigen Zeitpunkt wird dann der Saft abgezogen und in ein anderes Fass gepumpt. Diese so genannte Saignée-Methode hat den Nebeneffekt, dass der verbleibende Rotwein aufgrund des dann grösseren Anteils an Schalen (Maische) höhere Konzentration erhält. Sie wird häufig im Bordeaux angewendet.

Bei der zweiten Methode werden die roten Trauben nach einer gewissen Maischekontaktzeit gepresst. Der verbleibende Saft wird abgepumpt und wie ein Weisswein gekeltert.
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